FSV 06 Ohratal e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Landesklasse Staffel 3, 17.ST (2015/2016)

FSV 06 Ohratal   Kaltennordheim/Fisch
FSV 06 Ohratal 3 : 3 Kaltennordheim/Fisch
(0 : 2)
1.Mannschaft   ::   Landesklasse Staffel 3   ::   17.ST   ::   06.03.2016 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Philipp Kiebert, Fatos Ibishi, Patrick Januszek

Zuschauer

50

Torfolge

0:1 (25.min) - Kaltennordheim/Fisch
0:2 (41.min) - Kaltennordheim/Fisch
0:3 (58.min) - Kaltennordheim/Fisch
1:3 (73.min) - Fatos Ibishi
2:3 (78.min) - Patrick Januszek
3:3 (90.min) - Philipp Kiebert per Weitschuss

Kiebert lässt Ohrdruf in letzter Minute jubeln

Fußball-Landesklasse St. 3: FSV 06 Ohratal feiert das 3:3 (0:2) gegen RSV Fortuna Kaltennordheim wie einen Sieg

Hätte das Spiel noch fünf Minuten länger gedauert, die Ohrdrufer hätten es womöglich noch gewonnen. Der Gastgeber verschlief die erste Halbzeit komplett, lag nach dem Seitenwechsel gar mit 0:3 zurück, und steigerte sich in den letzten 20 Minuten derart, dass die Kaltennordheimer fast mit leeren Händen nach Hause gefahren wären. Doch mit dem 3:3 gab es für beide Seiten eine gerechte Punkteteilung.
Kaltennordheim erhöht nach der Pause auf 0:3
Die Gäste nutzten ihre Chancen von Anfang an und gingen durch eine schöne Einzelleistung von Antonio Pedrazzi in Führung, der nach einem präzisen Diagonalpass von rechts noch zwei Ohrdrufer Verteidiger auf dem kleinen Kunstrasenplatz am Goldbergstadion stehen ließ und zum 0:1 vollendete (25.). In der Folge hatten die Ohrataler durchaus auch ihre Möglichkeiten, doch sie bekamen einfach keinen Zugriff auf das Spiel und vergaben so drei dicke Torchancen. Die Kaltennordheimer, die laut Trainer Reinhard Stopfel mit dem „letzten Aufgebot“ spielten, gingen immer wieder aggressiv in die Zweikämpfe. Ein Missverständnis in der Ohrdrufer Abwehr nutzte der agile Roberto Trabert, ging zwischen Torwart und einen Verteidiger und schob zum 0:2 (41.) ein.
Nach dem Seitenwechsel verpasste Trabert direkt vor dem gegnerischen Tor nur knapp den nächsten Treffer (49.). Sekunden darauf wechselte der Ohrdrufer Trainer Jan Thimm seinen unter Rückenproblemen leidenden etatmäßigen Kapitän Philipp Kiebert ein und das Spiel der Gastgeber wurde schnell besser. Kiebert hatte ein Auge für den richtigen Pass, immer wieder verteilte er die Bälle an seine Angreifer.
Brenzlig wurde es aber erneut auf der anderen Seite. Wieder stürmte Fortune Trabert auf das Ohratal-Tor zu, wieder war Keeper Lars Frankenberger geschlagen, und wieder verfehlte er sein Ziel aus 20 Metern nur knapp (55.). Drei Minuten später setzte sich Trabert im Laufduell erfolgreich gegen Stephan Kurbiske durch und traf ins verlassene Tor zum 0:3 (58.).
Doch die Ohrdrufer kamen auch immer öfters zum Abschluss. Kiebert (59.) und Sandro Seidensticker (68.) scheiterten noch am RSV-Tormann Stern, Fatos Ibishi ließ dem Schlussmann dann keine Chance und vollendete aus Nahdistanz zum 1:3 (73.). Vorausgegangen war ein schöner Querpass von Phillip John auf der linken Seite.
Die Gastgeber gingen fortan mutig in die Zweikämpfe und begannen den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Patrick Januszek köpfte den Ball erst auf das Außennetz (74.), dann traf er mit einem Schrägschuss zum 2:3-Anschlusstor (78.). Die Gäste waren geschockt und spielten jetzt auf Zeit. Die Schiedsrichteruhr war auch schon fast abgelaufen, er ließ den letzten Angriff laufen, da traf Kapitän Philipp Kiebert zum 3:3 (90.). Kaltennordheim hatte den Sieg verschenkt.
„Wir haben in der ersten Halbzeit nur zugeguckt und dann gezeigt, was man mit Willenskraft erreichen kann“, resümierte Ohrdrufs Trainer. „Leverkusen hat es uns vorgemacht“, ergänzte Jan Thimm in Anspielung auf die Bundesliga-Partie in Augsburg, wo Leverkusen auch in letzter Minute das 3:3 erzielte. „Der heutige Sieg war sehr gut für die Moral, die Mannschaft ist intakt“, so Thimm.


Quelle: TA Gotha vom 07.03.2016

Fotos vom Spiel


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